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Rettungsgassen retten Leben

Jeder kennt Sie, jeder erlernt Sie und doch wissen fast 68% der Autofahrer im deutschen Straßenverkehr nicht wann und wie Sie anzuwenden ist. Die Rede ist von der Rettungsgasse auf deutschen Straßen. Jedes Jahr sterben Menschen, weil Rettungskräfte nicht rechtzeitig vor Ort sein können, da andere Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet haben. Dies sorgt für eine hohe Stressbelastung der Einsatzkräfte. Die Gründe wann eine Rettungsgasse geschaffen werden muss sind ganz einfach : Immer wenn der Verkehr ins Stocken gerät.

 

 


 

 

Gesetzlicher Hintergrund

Richtig ist: Alle Autofahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Ausschlaggebend ist hier der Paragraph 11, Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser schreibt vor, dass immer, wenn der Verkehr stockt, eine freie Bahn für Rettungsfahrzeuge geschaffen werden muss. Dies gilt auch, wenn kein Unfall erfolgt ist. Es reicht, dass der Verkehr zum Beispiel durch eine Baustelle ins Stocken gekommen ist.
Autofahrer, die es versäumen, eine Rettungsgasse zu bilden, können mit einem Bußgeld von 20 Euro belegt werden. Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit nach Paragraph 49, Abs. 1 Nr.11 der StVO. Viel wichtiger ist aber, dass jeder Autofahrer daran denken sollte, dass im Notfall keine Zeit verloren gehen darf.

 

 

 

 


 

 

So funktioniert es

Bei zwei Fahrstreifen ist die Rettungsgasse in der Mittel zu bilden. Autos, die sich auf dem linken Fahrstreifen befinden, müssen an den linken Fahrbahnrand fahren. Autos auf dem rechten Streifen fahren an den rechten Fahrbahnrand. Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen der ganz linken und der mittleren Fahrspur gebildet. Bei einer Autobahn mit vier Spuren gilt dies ebenso.
Der Standstreifen kann von Rettungskräften nicht als Zufahrt genutzt werden. Der Standstreifen ist nicht immer durchgehend ausgebaut oder könnte durch liegengeblieben Fahrzeuge unpassierbar sein.

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