•  +++ Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Feuerwehr Laboe +++

  • +++ Laternenumzug am 21.10.2017 um 18 Uhr beim DRK Kindergarten in Laboe +++

  •  

     

Atemschutztechnik

Die Feuerwehr Laboe verwendet moderne Atemschutztechnik der Firma MSA. Der Atemschutzbereich benötigt Genauigkeit und sorgsame Pflege, damit im Einsatz alles funktioniert und sicher ist. Hier für gibt es ein Team der sogenannten Atemschutzwarte, die auf der Landesfeuerwehrschule in Harrislee bestmöglich geschult wurden, um die Technik zu Warten und Instandhaltungsmaßnahmen durchführen zu dürfen/- können.

 

 


 

 

Atemschutzpflege

Nachdem Einsatz ist vor dem Einsatz, dies bedeutet für die Atemschutzwarte viel Arbeit. Reinigung, Prüfung & Wartung jeder benutzten Maske. In der Reinigungsprozedur werden die Masken grob in einem Wasserbad vom Schmutz befreit. Nach diesem Schritt folgt ein Bad in einem Ultraschallbecken, eine Trocknung und anschließend eine Dichtigkeitsprüfung auf einem Prüfkopf. Der Prüfkopf stellt mithilfe Überdruckes eine Überprüfung der Dichtigkeit da. Diese Überprüfung ist unerlässlich, damit im Einsatzfall die Einsatzkraft keine giftigen Rauchgase einatmet und dadurch eine gesundheitliche Schädigung erleidet. Auch im Atemschutzbereich sei gesagt, dass die Technik sich stets weiterentwickelt und so wurde im Jahr 2013 der Arbeitsbereich erweitert. Es wurde ein Frischluftkompressor für die Atemschutzflaschen und eine Prüfeinheit der Maskendichtigkeit beschafft. So kann die Feuerwehr Laboe unabhängig von der Kreisfeuerwehrzentrale ihre Geräte warten.

 

 

 


 

 

Atemschutzüberwachung

Die Feuerwehr verfügt über ein elektronisches Überwachungssystem für ihre Atemschutzgeräteträger, um die bestmögliche Sicherheit zu bieten wenn man im Brandeinsatz ist. Dieses System ist von der Firma MSA und läuft wie folgt ab:

  1. Der Atemschutzgeräteträger besitzt einen sogenannten "TAG". Dieser wird kurz an den "Alpha Scout" gehalten. Das Gerät erkennt den "Alpha TAG" und übermittelt diese Daten an den Überwachungsbildschirm im Einsatzleitwagen. Dort werden Name, Füllstand der Atemluftflasche und Einsatzzeit angezeigt.
  2. Die Atemschutzüberwachung kann nun vom Überwachungsbildschirm Alarme versenden, wie z.B. einen Evakuierungsalarm. Des Weiteren wird ein Bewegungsalarm ausgelöst, sobald die Einsatzkraft sich nicht mehr bewegt. Zudem kann die Einsatzkraft einen Notfall abgeben, um beim Abreißen der Funkverbindung einen Notruf abzusetzen.

Nun ist der Atemschutzgeräteträger Einsatzbereit und wird voll überwacht während des Einsatzes. Kommt es nun im Einsatz zu einer Notfallsituation und eine Funkverbindung zur Atemschutzüberwachung oder zum Gruppenführer ist nicht möglich, so kann via Knopfdruck eine Mayday-Meldung abgesetzt werden und der Rettungstrupp kann eingreifen. Weitere Schritte, welche wesentlich schneller sind als bei der gewöhnlichen Atemschutzüberwachung sind:

  • Meldung vom Überwachungsrechner, dass sich alle oder einzelne Trupps zurück ziehen sollen.
  • Die Berechnung der Atemluft nicht stimmt und evtl. eine Undichtigkeit im System vorliegt.

 

 

 


 

 

Compositflaschen

Seit 2014 nutzt die Feuerwehr Laboe Compositflaschen. Diese Umstellung hatte mehrere Gründe. Zum einen wiegen die neuen Compositflaschen, im Gegensatz zu den alten Stahlflaschen, weniger und entlasten somit den Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Die Flaschen bestehen im inneren aus einem Aluminiumkern und sind ummantelt mit Fiberglas. Um das Fiberglas im Einsatz vor Hitzeeinwirkungen zu schützen hat jede Flasche eine Stoffhülle aus feuerfestem Material bekommen. Bei diesem Material entschieden sich die Laboer Blauröcke für ein gelbes Modell, um im Einsatz besser gesehen oder gefunden zu werden. Für die schnellere Erkennung wurde zusätzlich ein Klettschild mit der Aufschrift "Feuerwehr Laboe" angefertigt und befestigt.

 

© 2017 Freiwillige Feuerwehr Laboe | made by ideenwerft