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Hydraulischer Rettungssatz

Laboe liegt nördlich der Bundeskraftfahrtstraße 502 und verfügt daher über einen technischen Rettungssatz zu Befreiung von einklemmten Personen. Kurz nach der Beschaffung und der Registratur in der Leitstelle wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall im Ortskern von Laboe alarmiert und befreite die verunfallte Person mit dem Rettungssatz. Der Hydraulische Rettungssatz ist eine Zusammenstellung von hydraulischen Geräten mit Zubehör, welche durch Aggregate (Motorpumpe bzw. Motorpumpenaggregat) betrieben werden; es gibt aber, z. B. als Notbehelf, auch manuell betriebene Rettungssätze. Die Feuerwehr Laboe entschied sich für ein Produkt der Firma Lukas. Zusätzlich wurden noch ein hydraulischer Zylinder, ein Schwelleraufsatz und zwei Hebekissen beschafft.

 

 


 

 

Der Rettungssatz

Ein Rettungssatz besteht entweder aus einem separaten (Rettungs-)Spreizer und einer Rettungsschere, eventuell ergänzt durch einen oder mehreren Rettungszylinder sowie ggf. zusätzlichem Gerät. Der Rettungssatz wird von einem Ölkompressor mit derzeit 620–700 bar, bei manchen Modellen aber auch mehr, angetrieben und besitzt eine Kraft von 24 Tonnen. Da Kompressor und Spreizer/Schere/Zylinder getrennte Geräte sind, werden diese mit dem Kompressor durch Hydraulikschläuche verbunden. Die Schläuche befinden sich oft auf Haspeln, sind komplett angekuppelt und besitzen je eine Länge von 20m, so dass sie sofort eingesetzt werden können. Andernfalls müssen die Schläuche erst vor Ort gekuppelt werden, was außer der Verzögerung noch die Gefahr birgt, dass die Schlauchkupplungen verunreinigt werden und daher nicht richtig schließen. Die Feuerwehr Laboe hat aus diesem Grund auf sogenannte Schnellkupplungen umgestellt, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen.

 

 

 


 

 

 

Externe Aubildung

Nicht nur für die Feuerwehr ist der Umgang mit dem Rettungsgerät wichtig, sondern auch für andere Hilfeleistungsorganisationen, wie z.B. den Rettungsdienst. Aus diesem Grund bietet die Feuerwehr Laboe jedes Jahr für junge Rettungsassistenten einen Tag der technischen Rettung an. Gestaffelt ist dieser in einen Vormittag Theorie an der Rettungsdienstschule und einen ganzen Tag bei der Feuerwehr in Laboe. Im theoretischen Teil der Ausbildung werden Fahrzeugkinetik, Fahrzeugtechnik, Verhalten im Einsatz mit der Feuerwehr und Sicherheitseinrichtungen vermittelt. Im praktischen Teil geht es dann ans eingemachte. Jeder junger Rettungsassistent hat die Möglichkeit einmal mit einem hydraulischem Rettungssatz zu arbeiten und einen PKW in ein Cabrio zu verwandeln. Ziel dieser Ausbildung ist die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem Rettungsdienst im Ernstfall. Zusätzlich wissen die zukünftigen Retten besser was die Feuerwehr vorhat und worauf Sie zu achten haben.

 

 

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