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Drehleiterausbildung

Von Kameraden für Kameraden

Die theoretische und praktische Ausbildung auf der Drehleiter wird von erfahrenden Drehleitermaschinisten für die "Neuen" durchgeführt. Die erste Hälfte des Tages wurde mit zahlreichen Folien, PowerPoint und Gesprächen über die technischen Grundlagen, Belastungsgrenzen, Einsatztaktiken, möglichen Gefahren, das richtige Anleitern, HAUS-Regeln und die Einweisung von Drehleitern an der Einsatzstelle und bei Übungen verbracht. Nach dem theoretischen Teil der Ausbildung wurde den Drehleitermaschinisten im einzelnen die Fahrzeugtechnik, Bedienung, Ausrüstung und die Beladung des Drehleiterfahrzeuges erläutert und praktisch demonstriert. Wichtiger Teil der Ausbildung ist jedoch das Aufstellen der Drehleiter. Hierbei werden alle relevanten Dinge angesprochen, die beim Instellungbringen der Leiter zu beachten sind. Die Maschinisten haben, unter Aufsicht, eigenständig die Leiter zum Einsatz fertig machen. Dazu gehört u.a. auch die Auswahl des richtigen Stellplatzes und das ordnungsgemäße Abstützen. Weiter wurde der Umgang mit dem Leiterpark geübt, das richtige Anleitern an mehreren Gebäuden oder an Gebäudefenstern. Es galt hier punktgenau vorgegebene Ziele am Gebäude anzusteuern und die Drehleiter hierbei bestmöglich auszurichten.

 

 


 

 

Sprungretter

Das Sprungpolster wird als Sprungrettungsgerät der Feuerwehr zur Menschenrettung aus brennenden Gebäuden oder zur Sicherung absturzgefährdeter Personen eingesetzt. Die Feuerwehr besitzt ebenfalls einen Sprungretter und führt ihn auf der Drehleiter 23/12 mit. Die häufig benutzten Begriffe „Sprungretter“ und „Lorsbach“ nach der Bauartbezeichnung sind umgangssprachlich, die in der DIN-Norm genutzte Bezeichnung ist „Sprungpolster“. Die gebräuchlichste Form ist das „Sprungpolster 16“.

Mittels aufblasbaren Schlauchgerüst mit speziellen Planen, das mit Hilfe einer Druckluftflasche innerhalb von rund 30 Sekunden einsatzbereit gemacht wird, ist das Sprungpolster ausgestattet. Das Sprungpolster entrollt sich selbsttätig und richtet sich auf. Das mit Druckluft gefüllte Schlauchgerüst bildet oben und unten einen quadratischen, luftgefüllten Rahmen. Das Sprungpolster ist komplett mit Spezialplanen umgeben, die zum einen die springende Person auffangen und zum anderen die Luft im Hohlraum des Sprungpolsters daran hindern, zu schnell zu entweichen.

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